Diese Funktionalität ist bei großen Enterprise-Shopsystemen unabdingbar (und daher vorhanden oder werden über Cloud-Services realisiert), da man dort auf viel mehr Daten zugreifen will als sich in der einen Datenbank befinden, mit der der Shopkatalog arbeitet. Insbesondere im B2B, wo die Build of Material einer Maschine und alle Spezifikationen den Rahmen jeder Shopdarstellung sprengen würde. Mit Hilfe der Suche auf weiteren, zum Teil riesigen, SQL-Datenbanken lässt sich dann die Brücke legen und ein passendes Ersatzteil o.ä. eindeutig finden. Das ist nur eines von vielen Beispielen. Siquando ist ja bislang eine relativ geschlossene Welt (mit Ausnahme von Payment). Mit diesem Modul können nun offensichtlich weitere SQL-Datenbanken (auf dem Server) ausgelesen und für die Abfrage eingebunden werden, die nicht von Siquando selber, sondern auch von Drittsystemen (ERP usw.) angelegt und gefüttert werden. Es gibt durchaus auch einige Szenarien, wo das außerhalb der E-Commerce-Welt auch für Webseiten (z.B. After-Sales-Support) sinnvoll sein kann. Für die professionelle Anwendung von Siquando Pro Shop ist das in jedem Fall ein tolles Modul. Für Nutzer, die keine weiteren Daten auslesen wollen als die aus der SQL-Datenbank, die Siquando selber zum Betrieb nutzt, werden die Einsatzszenarien dagegen etwas geringer. Diese Antwort ist nur als kurze Einordnung gedacht, ich habe das Modul noch nicht genutzt und kann es daher nicht beurteilen. Die Screenshots in der Promo geben aber eine ganz gute Indikation und selbst wenn man das Modul selber vorerst nicht benutzt ist es m.E. in jedem Falle eine gute Nachricht, dass Siquando solche Anbindungen und Dritt-Datenbankzugriffe nun ermöglicht und damit auch professionellere Shop-Szenarien unterstützt. Jeder, der parallel ein PIM- oder ERP-System hat wird sich sicher (über die nun mögliche Datenbankabfragen) freuen. Wie elegant es im Detail gelöst ist muss man sehen. Die Screenshots machen aber erst einmal einen guten Eindruck. Iim demo-Beispiel mit dem Prozessor-Wunderland ginge es darum, dass der Kunde aus einer Dritt-Datenbank (z.B. PIM oder ERP) den passenden Prozessor mit einer Abfrage findet, ohne dass alle Spezifikationen der Prozessoren in den Shopkatalaog eingepflegt werden müssen. Das können Hersteller-Datenbanken sein, die ständig aktualisiert werden und deren Umfang und Struktur den Import in Siquando in den eigenen Produktkatalog sprengt.